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Ihre Kinderärzte in Bielefeld

Gemeinschaftspraxis

GEROLD SCHACKER

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin / Allergologie

DR. MED. MANFRED FASSE

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

DR. MED. PAUL VON LAER

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin / Neuropädiatrie



Kinderheilkunde

DER HAUSARZT FÜR KIDS IST NATÜRLICH DER FACHARZT FÜR KINDER- UND JUGENDMEDIZIN!       AKTUELLES / NEWS

KINDERHEILKUNDE



KINDER HABEN NUR EINE KINDHEIT!


Natur und Wesen eines Kindes sind nicht das klein sein, sondern das groß werden!



www.kinderheilkunde-bielefeld.de

MALIGNES MELANOM BEI KINDERN

KINDER SIND KEINE KLEINEN ERWACHSENE, AUCH NICHT BEIM "SCHWARZEM HAUTKREBS"!

Malignes Melanom (Modifizierte ABCD-Regel für Kinder)

Erwachsene


A    Asymmetrie


B    Border irregularity 


C    Color variegation


D    Diameter > 5 (6) mm, Dynamics


E    Evolution



Kinder im Alter unter 10 Jahre


A    Amelanosis                     77 %  amelanotisch


B    Bumps,Bleeding           100 %  erhaben


C    Color uniformity             87 %  keine Farbunterschiede


D    De novo development    72 %   < 6 mm

                                                66 %   neu entstanden


E    Evolution                          92 %   verändern sich

Zur Früherkennung von  Erkrankungen gehört ein alterspezifisches Fachwissen!

NAEVi (Leberfelecken und Muttermale)


Achten Sie bei Kindern besonders sorgfältig auf ausreichenden Sonnenschutz!

GESUNDE ERNÄHRUNG

KEINE GESUNDE ERNÄHRUNG, ZIEGENMILCH IST KEINE ALTERNATIVE BEI ALLERGIE

Ernährung gesunder Säuglinge


Stillen ist in den ersten 4–6 Lebensmonaten die angemessene Ernährung.

Auch kürzeres oder teilweises Stillen mit Zufütterung von abgepumpter Muttermilch, Säuglingsmilchnahrung oder hydrolysierter Säuglingsmilchnahrung ist sinnvoll.


Nach Einführung von Beikostst sollte versucht werden, überlappend noch weiter zu stillen.


Säuglinge, die nicht oder nicht voll gestillt werden, sollten Säuglingsanfangsnahrungen (Pre- Nahrungen) erhalten. Diese sind im gesamten ersten Lebensjahr geeignet, Folgenahrungen frühestens, wenn das Kind Beikost bekommt. Folgenahrungen sind jedoch nicht unbedingt notwendig. Um so höher die Stufe (Pre, I, II, III), umso härter wird der Stuhlgang! Nicht zu früh steigern! Bei Verstopfung wieder eine Stufe zurückgehen, ggf. wieder Pre Milch geben!

Bei familiär erhöhtem Allergierisiko (Eltern / Geschwister mit scvhwerer Neurodermitis, Asthma bronchiale etc.)

sollte nach pädiatrischer Beratung HA-Nahrung bis zum Beikoststart gegeben werden.


Für Prä- und Probiotika sind eine Allergie präventive Wirkung oder andere Vorteile nicht eindeutig belegt.


Sojanahrungen bitte nur bei besonderer Indikation geben (Galaktosämie, weltanschauliche Gründe) geben.

Säuglingsnahrungen auf Ziegenmilchbasis sind Nahrungen 2.  - 3. Wahl.


Für die Herstellung von Milchbreien die Säuglingsmilch nehmen, ab dem 9. Lebensmonat

darf auch bis zu etwa 200 ml / Tag Kuhmilch verwendet werden.


Kuhmilch (pasteurisierte Frischmilch/H-Milch) als Getränk erst ab dem 11. Lebensmonat in kleinen Mengen geben.


Nach Einführung von 3 Breimahlzeiten/Tag sollte Säuglingen als Getränk Wasser

oder nicht gesüßte Tees angeboten werden (Ausnahme: Fieber, Erbrechen, Durchfall).


Beikost ab dem 5. Lebensmonat, jedoch nicht nach Beginn des 7. Lebensmonates beginnen.


Auch bei erhöhtem Risiko zu starken Nahrungsmittelallergenen sollten ab dem 5.-7. Lebensmonat

Beikostprodukte eingeführt werden.


Auch Glutenhaltige Getreide wenn möglich noch während der Stillzeit ab dem 5. Lebensmonats geben.


Verzicht auf Salz-und Zuckerzusatz.


Ab dem 10. Lebensmonat sollte spezielle Säuglingsnahrung schrittweise durch

Speisen aus der ausgewogenen Familienernährung ersetzt werden.


Vegetarische Ernährung ist möglich, kann jedoch zu Mangelernährung insbesondere beim Eisen führen.


Vegane Ernährung im Kindesalter ohne Nährstoffsupplemente ist abzulehnen!

KEINE ROHMILCH

Rohmilch



Die DGE (Dutsche Gesellschaft für Ernährung) rät Kindern davon ab, nicht pasteurisierte Rohmilch zu trinken, da Krankheitskeime enthalten seien können.


Beim Abkochen werden wesentlich mehr Nährstoffe zerstört, als beim Pasteurisieren!










LACTOSEINTOLERANZ

LACTOSE IN MILCHPRODUKTEN

Lactoseintoleranz


Lactosetoleranz ist eine Mutation, die im Laufe der Evolution mit zunehmender Milchwirtschaft und dem damit verbundenen Milchkonsum entstanden ist.

Säuglinge mit Lactoseintoleranz vertragen zunächst Lactose (Milchzucker), der als einziges Kohlnhydrat in der Muttermilch zu finden ist. Erst im Alter von ungefähr 5 Jahren kann es zu Beschwerden kommen.

Eine zweiwöchige Eliminationsdiät mit anschließender Provokation kann die „Diagnose“ sichern.

Die Bestimmung der genetischen Lactoseintoleranz ist nicht sinnvoll, schon gar nicht beim Säugling.

Eine Lactoseintoleranz, insbesondere die Sekundäre Lactoseintoleranz, sowie eine Fructoseintoleranz kann auch mit Hilfe eines H2 - Atemtestes diagnostiziert werden.


Eine Lactoseintoleranz ist keine Allergie und hat nichts mit Kuhmilchallergie zu tun!

INFEKTANFÄLLIGKEIT


IMMUNDEFEKT

12 Wahrnzeichen für Immundefekte


Erhöhte Infektanfälligkeit


Zwei oder mehr Lungenentzündungen

pro Jahr


Zwei oder mehr schwere  Infektionen der Nasennebenhöhlen pro Jahr


Acht oder mehr  Infektionen der Ohren

pro Jahr


Zwei oder mehr schwere innere Infektionen,


der Hirnhäute (Meningitis),

der Knochen (Osteomyelitis) oder

des gesamten Körpers (Sepsis)


Ungewöhnliche Erkrankungen


Bleibende Pilzinfektionen an Haut und Schleimhaut, wenn das Kind älter als ein Jahr ist.

(besonders auf der Mundschleimhaut)

Eiteransammlung tief unter der Haut oder in inneren Organen

Hartnäckige Erkrankungen durch normalerweise ungefährliche Bakterien (z. B. atypische Mykobakterien).

Unklare chronische Rötungen bei Säuglingen an Händen und Füßen. (Graft - vs. - Host - Disease)


Sonstige Warnzeichen


Zwei oder mehr Monate dauernde Antibiotikatherapie mit nur geringer Wirkung.

Hinweise auf einen primären Immundefekt in der Familie

Impfkomplikationen bei Lebendimpfungen, zum Beispiel Rotavirus oder BCG

Gedeihstörung im Säuglingsalter, mit und ohne chronische Durchfälle

SYMMETRIESTÖRUNGEN IM SÄUGLINGSALTER

KINDER SIND KEINE KLEINEN ERWACHSENE, AUCH NICHT BEIM "SCHWARZEM HAUTKREBS"!

Vermeidung von Symmetriestörungen


Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder bewegen sich seitengleich. Das heißt aber nicht, dass insbesondere im Neugeborenenalter keine asymmetrische Haltungen durch Reflexe ausgelöst werden können. Außerdem entwickelt sich eine „Händigkeit“. Oft haben die Kinder eine Lieblingsseite.


Zeigt ein Kind eine Lieblings- oder Vorzugsseite, kann ein Kinderarzt feststellen, ob dies „noch normal“ ist, oder ob ein behandlungs-* oder kontrollbedürftiger Befund vorliegt.


Der Entwicklung einer Vorzugsseite kann man vorbeugen:

Schlafen in Rückenlage, bis sich das Kind selbständig im Schlaf dreht. Die Lage des Kopfes sollte hierbei immer gewechselt werden. Das Kind sollte flach auf einer ungefalteten Moltonunterlage liegen. So ist die Wirbelsäule gerade und ohne Verspannungen.


Wenn das Kind angesprochen oder auf den Arm genommen wird, sollte das immer abwechselnd mal von rechts und mal von links erfolgen.

Die Position des Bettchens sollte auch gewechselt werden, damit das Kind nicht immer mit der gleichen Seite in Richtung Tür und Fenster schaut.

Beim Wickeln, An- und Auskleiden soll das Kind abwechselnd über beide Seiten gedreht werden.

Der Wickeltisch sollte symmetrisch mit Pfelgematerialien ausgestattet werden, um einseitiges Beobachten des Kindes zu vermeiden.

Während des Fütterns auf dem Arm die Seiten wechseln, so wie beim Stillen.

Beim Tragen, Kuscheln und Schmusen die Seiten wechseln.

Spieldecke.

Bauchlage, wenn das Kind wach ist, um den Druck vom Hinterkopf zu nehmen und die Rückenmuskulatur zu stärken.


Babyschale und Wippe sind nur für kurzen Transport geeignet!

*Physiotherapie, Osteopathische und manuelle Therapie oder selten indiziert Helm Behandlung etc.

OSTEOPATHIE

KINDER SIND KEINE KLEINEN ERWACHSENE.

Osteopathie


Osteopathie im Sinne sanfter manueller Therapie kann bei Blockaden zum Beispiel im Bereich der HWS, wie sie nicht selten nach der Geburt bei Neugeborenen und Säuglingen zu finden sind, durchaus  sinnvoll sein.


Blockaden können einerseits Ursache von Kopfschiefhaltungen sein.


Sie können aber auch als Folge einer Schonhaltung und Schieflage auftreten, bedingt durch eine Zerrungen des Muskulus sternocleidomastoideus unter der Geburt.


Wo keine Blockaden vorliegen, können auch keine Blockaden gelöst werden.


Die Vorstellung eines Neugeborenen beim Osteopathen auf Veranlassung von Hebammen schon vor dem ersten Kinderarztkontakt ist meist unnötig,

auch wenn einige Krankenkassen die osteopathische Behandlung bezahlen.






LAGERUNGSKISSEN

Physiotherapie, Lagerungsbehandlung und - kissen helfen bei Kopfschiefhaltung eine drohende Deformität des Schädels zu verhindern.

HEBAMMEN


Hebammen unterstützen den natürlichen Geburtsverlauf

Hebammen


Hebammen leisten um die Geburt herum und bei der Anleitung zum Stillen sehr gute Hilfe.


Jede Geburt ist eine schönes, aber auch beeindruckendes Erlebnis für alle Beteiligten, insbesondere für Eltern und Neugeborene.


Nach der Gerburt müssen die Kinder erst einmal zur Ruhe kommen. Nicht jedes Kind muss gleich ostheopathisch behandelt werden. Ob ein Kind ostheopathisch behandelt werden sollte, wird Ihr Kinderarzt nach sorgfältiger Untersuchung in Ruhe mit Ihnen besprechen.


Auch über notwendige Impfungen und den optimalen Zeitpunkt der Impfungen wird Ihr Kinderarzt in Ruhe mit Ihnen sprechen.


Muttermilch ist die gesündeste Ernährung für Säuglinge, gehört aber nicht in Augen, Nase oder Ohren und auch nicht auf die Haut.


Muttermilch enthält Kohlenhydrate, Fett und Eiweis und ist somit ein ideales Nährmedium für Bakterien, Pilze und andere Keime!

ALTERNATIVE MEDIZIN

Kinder sind keine kleinen Erwachsene.

Heilpraktiker


Heilpraktiker, die eine gute Anamnese machen, Streß aus der Krankheit nehmen, die Ernährung umstellen und gesundheitsschädigende Lebensumstände verbessern, können sehr positive Wirkungen erzielen.


Bezüglich Impfungen und deren Notwendigkeit oder deren optimalem Zeitpunkt sprechen Sie bitte Ihren Kinderarzt an.


Bitte setzen Sie Medikamente nicht ohne Rücksprache mit dem verordnenden Arzt ab.


Überlegen Sie im Einzelfall, ob teure "Diagnostik" immer zielführend ist.

Homöopathie (Anthroposophische Medizin)


Wenn Sie in Bielefeld Ihr Kind anthroposophisch

oder homöopathisch behandeln lassen wollen,

empfehlen wir Ihnen, einen erfahrenen

Kinder- und Jugendarzt zu Rate zu ziehen.

Er wird Ihr Kind gut homöopathisch behandeln,

aber auch fachärztlich pädiatrisch betreuen.



Wer heilt hat Recht!


Die natürlichste Art der Behandlung besteht darin, Spontanheilung zuzulassen, durchaus auch unter

"Mitnahme" des Placeboeffektes.


PARASITEN

kennen weder Stand, Adel noch Bankkonten. Sie können jeden befallen.

Läuse


Immer wieder treten in Kindergärten und Schulen Läuse auf, ungefährlich, aber lästig.


Die gut wirksamen Insektizide werden kaum noch eingesetzt.

Bei konsequenter Behandlung mit Substanzen, die die Oberflächenspannung reduzieren, kann man die Läuse und Nissen - unschädlich für Kind und Gewässer - ersticken.


Dimet® 20 und Nyda® sind gut wirksame und verträgliche Läusemittel. Die Behandlung sollte gut 1 Woche später wiederholt werden, um eventuell noch geschlüpfte Läuse auch mit abzutöten.


Ansonsten läßt man die Läuse auf Kuscheltieren, auf Polstermöbeln  etc. 3 Tage verhungern.


Leider können wir die abgebildete und wirklich natürliche Therapie noch nicht anbieten. ;-)