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Ihre Kinderärzte in Bielefeld

Gemeinschaftspraxis

GEROLD SCHACKER

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin / Allergologie

DR. MED. MANFRED FASSE

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

DR. MED. PAUL VON LAER

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin / Neuropädiatrie


 Impfungen

DER HAUSARZT FÜR KIDS IST NATÜRLICH DER FACHARZT FÜR KINDER- UND JUGENDMEDIZIN!       IMPFBLOG

SINNVOLLER IMPFPLAN 2021


Impfungen sind nach sauberem Trinkwasser weltweit eine der bedeutensten Errungenschaften gegen Seuchen und Infektionen.


Weitere Informationen zum Impfen

6   Wochen     

1. Rotaviren


10 Wochen     

2. Rotaviren     

1. Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, HIB, Polio, Hepatitis B      

1. Pneumokokken


14 Wochen

3. Rotaviren                            immunologisch optimaler Zeitpunkt

1. Meningokokken B**                                                     optional

3. Pneumokokken *


18 Wochen

3. Rotaviren                                   organisatorisch guter Zeitpunkt

2. Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, HIB, Polio, Hepatitis B

2. Pneumokokken


22 Wochen

1. Meningokokken B**optional 2 Monate nach 1. Meningokokken B


11 Monate

1. Masern, Mumps, Röteln

1. Windpocken


12 Monate

1. Meningokokken (A) C (W135,Y)  optional Ausland A, W135, Y


13 Monate

3. Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, HIB, Polio, Hepatitis B

3. Pneumokokken*                                 spätens mit 14 Monaten


14 Monate

2. Masern, Mumps, Röteln

2. Windpocken


15 Monate

2. Meningokokken A, C, W135,Y

                optional 8 Wochen nach 1. Meningokokken A, C, W135, Y


18 Monate

3. Meningokokken B**  optional 12 Mo nach 2. Meningokokken B


6 Jahre

Diphterie, Tetanus, Keuchhusten


9 Jahre

1. HPV (Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen)

                                                                  für Jungen und Mädchen!

9 ½ Jahre

2. HPV (Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen)

                                                       6 bis 12 Monate nach der 1. HPV

10 Jahre

Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, Polio


*   Bei Frühgeborenen vor der vollendeten 37. SSW und bei Kindern, deren Pneumokokken Auffrischimpfung nicht bis zum vollendete 14. Lebensmonat zeitgerecht erfolgen wird, sollte eine zusätzliche Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, HIB, Polio, Hepatitis B und Pneumokokken Impfung gegeben werden! Das neue 2 + 1 Schema ist nicht für Kinder, die nicht zeitgerecht weitergeimpft werden. Das neue 2 + 1 Schema ist nicht für Frühgeborene!


**  Die Meningokokken B Impfung ist noch nicht von der STIKO allgemein empfohlen, wird aber schon von vielen Krankenkassen auf Antrag erstattet. Die Meningokokken B Impfung ist ab dem Alter von 2 Monaten möglich. 3 Spritzen führen dann zu einem frühem Schutz auch in den ersten 2 Lebensjahren. Beim Impfschema ab dem Alter von 2 Jahren sind nur 2 Spritzen notwendig, ein Schutz beginnt aber dann auch erst mit 2 Jahren.

ABWEHRKRÄFTE (Antikörper),


die Neugeborene von der Mutter über die Nabelschnur und beim Stillen über die Muttermilch erhalten, sind Eiweißstrukturen, die in der Magensäure zum Teil denaturiert und im Körper abgebaut werden. Diese Antikörpertiter, sind nicht ausreichend schützendund garantieren keinen sicheren Schutz vor Infektionen!


Muttermilch ist dennoch die natürlichste und gesündeste Ernährung, die ein junger Säugling erhalten kann.

Voll gestillte Kinder sind in der Regel gut behütete Kinder, die weniger Kontakt zu erkrankten Personen haben

und somit auch seltener an Infektionen erkranken.


Die Konzentration der Antikörper in Muttermilch und im Nabelschnurblut entspricht  den Antikörper-Titern im mütterlichen Blut, in dem diese Antikörper „Reste“ im Blut herum schwimmen. Sie können keinen kompletten Infektionsschutz garantieren!

Ein Infektionsschutz kann langfristigm nur über das eigene Immunsystem erreicht werden, indem die Immunzellen des Körpers ein immunologisches Gedächtnis erwerben und bei Bedarf mit der enormen Produktion von ca. 2000 Antikörpern pro Sekunde im Falle eines erneuten Erregerkontaktes die Erreger phagozytierbar, das heißt „auffressbar“, machen.


Für diesen natürlichen und notwendigen Aufbau des eigenen Abwehrsystems ist ein Neugeborenes mit dem Thymus ausgestattet, ein Immunorgan im vorderen Brustkorb, welches sich im Laufe der Kindheit zurückbildet und bei Erwachsenen eigentlich nicht mehr existiert.

Man sollte diesen Zeitraum, in dem der natürliche Aufbau des eigenen Immunsystems vorgesehen ist auch für Impfungen nutzen.

Was das Immunsystem mit den abgeschwächten oder abgetöteten Erregern oder Toxinen der Impfstoffe macht, passiert so wie so, Tag für Tag, 24 Stunden am Tag, bei jedem Finger ablecken, bei jedem Kratzen an der Haut, bei jedem Anhusten.

Unnatürlich bei Impfungen ist lediglich, dass die Impfstoffe in der Regel in den Muskel oder unter die Haut gespritzt werden, anstatt die Kinder anzuhusten oder zu kratzen.


Man muss nicht Alles impfen, was möglich ist. Aber vor allen impfpraeventablen Erkrankungen, die tödich velaufen können oder zu bleibenden Schäden führen können, sollte man alle Kinder und Erwachsene schützen.

MASERNIMPFANGST


Die Impfangst bei der MMR Impfung beruht auf einer gefälschten und manipulierten

Studie von Andrew Wakefield im renommierten Lancet.

Er beschrieb 1998 einen Zusammenhang zwischen dem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, 

Mumps und Röteln (MMR) und Autismus (Wakefield et al., 1998). 

Für die Wakefield Studie wurden 500.000 Pfund gezahlt. Erst 2010 wurde die Studie endgültig zurückgezogen.

Mit seiner Firma wollte er einen Test auf die frei erfundene, impfspezifische Autismus-Erkrankung vermarkten.


Viele Impfgegner haben es immer noch nicht verstanden und glauben nach wie vor an diesen Humbug.  

Sie verbreiten weiterhin gefälschte Studien und gefährden durch ihre ungeimpften Kinder andere Kinder.

Ich empfinde Impfgegner der Masernimpfung als "Bio Terroristen".


Masernepedemie in Berlin!                                                  Masern- und Impf- Mythen

Sehr unreife Frühgeborene vor der vollendeten 28. SSW


sollten im Alter von 2 Monaten noch während der stationären Behandlung unter Überwachung von Atmung und Puls die ersten Impfungen erhalten.


Sollten dabei Atem- und Pulsunregelmäßigkeiten beobachtet werden, findet bei der 2. Impfung eine adäquate Überwachung für 48  bis 72 Stunden statt.


Wenn keine Apnoen und Bradykardien auftreten, werden die folgenden Impfungen i. d. R. ambulant durchgeführt.


RS - VIREN


Unreife Frühgeborene und Kinder mit hämodynamisch wirksamem Herzfehler sollten ggf. in der RSV Saison passiv gegen RS - Viren immunisiert werden (Synargis).


Ausführliche Auskunft können die betreuenden Ärzte der Frühgeborenenstation, aber selbstverständlich auch wir geben.

Impfprophylaxe vor einer Schwangerschaft


Röteln und Windpocken


Die STIKO emfiehlt vor einer Schwangerschaft gegen Röteln und Windpocken zu impfen, sofern nicht durchgemacht!


Mehrfach-Impfstoffe mit zusätzlichem Schutz gegen Masern und Mumps (Ziegenpeter) bieten sich an.

Sie sind gut verträglich und haben keine Nachteile.


Auch eine Windpockenimpfung wird gut vertragen.


Impfprophylax während einer Schwangerschaft


Influenza A/B (Grippe)


Die STIKO emfiehlt auch Schwangere gegen Influenza A/B zu immunisieren! Influenza A/B Erkrankung kann eine Schwangerschaft komplizieren. Es besteht leider kein Dauerschutz, auch wenn die echte Grippe früher durchgemacht oder geimpft wurde.


Eine Impfung während der Schwangerschaft ermöglicht hohe Antikörpertiter bei der werdenden Mutter. Diaplazentar können die Antikörper an die Kinder übertragen werden, die ein Neugeborenes in den ersten 6 Monaten teilweise schützen kann.


Pertussis (Keuchhusten)


Die STIKO emfiehlt jede Schwangere im 3. Trimenon (und bereits im 2. Trimenon bei Risiko für eine Frühgeburt)

gegen Pertussis zu immunisieren!


Pertussis ist hochansteckend und kann bei Neugeborenen zu schwerwiegenden Komplikationen bis hin zum Atemstillstand führen.


Es besteht leider kein Nestschutz, auch wenn Pertussis früher durchgemacht oder geimpft wurde.

Binnen eines Jahres sinkt die Zahl der Antikörper um bis zu 80 Prozent ab. Neugeborene sind dem Risiko einer Keuchhusten-Infektion dadurch nahezu schutzlos ausgeliefert.


Zwischen Geburt und erster aktiver Immunisierung entsteht bei Neugeborenen eine zweimonatige Schutzlücke, da kein natürlicher Nestschutz gegen Pertussis von Mutter zu Kind weitergegeben wird.


Eine Impfung während der Schwangerschaft ermöglicht hohe Antikörpertiter bei der werdenden Mutter.

Diaplazentar können die Antikörper an die Kinder übertragen werden.

Apotheke am Wellensiek und Apotheke an der Voltmannstraße


Die Standardimpfstoffe für Kassenpatienten haben wir in der Regel in unserem speziellen Impfstoffkühlschrank vorrätig.


Um die notwendige Kühlkette sowie die Verfügbarkeit weitgehend gewährleisten zu können, beziehen die Impfstoffe bei der Apotheke an der Voltmannstraße.


Privatpatienten erhalten nach der Impfberatung oder bei der jeweiligen Vorsorge ein Privatrezept über den Impfstoff der nächten geplanten Impfung. Sie besorgen den Impfstoff in einer Apotheke ihrer Wahl und bringen den Impfstoff unter Wahrung der Kühlkette zum Impftermin mit in die Praxis.


Die Patienten übernehmen selbst die Verantwortung für eine sachgerechte Lagerung unter Einhaltung der erforderlichen Kühlung!


Die meisten Impfstoffe sind in der

Apotheke am Wellensiek

und in der

Apotheke an der Voltmannstraße

vorrätig!


Es empfiehlt sich die Impfstoffe direkt vor dem Impftermin zu besorgen und dann auch direkt zu verimpfen. So dürfte die Kühlkette auch kein Problem sein!