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Ihre Kinderärzte in Bielefeld

Gemeinschaftspraxis

GEROLD SCHACKER

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin / Allergologie

DR. MED. MANFRED FASSE

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

DR. MED. PAUL VON LAER

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin / Neuropädiatrie


 Corona (COVID-19) Infektion

IMPFUNGEN SIND NACH SAUBEREM TRINKWASSER WELTWEIT EINE DER BEDEUTENSTEN ERRUNGENSCHAFTEN GEGEN SEUCHEN UND INFEKTIONEN!       IMPFBLOG

CORONA (COVID-19) Impfung von Kindern


Wir impfen Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren.

Verbindliche Termine zur Impfung von Kindern, Jugendlichen und ehemaligen Patienten erhalten Sie unter der Praxisnummer  101036.


Laden Sie bitte im Vorfeld Anamnesebögen, Aufklärungsbögen und Einwilligungserklärung aus dem Internet, lesen Sie diese sorgfältig durch und bringen Sie die unterschriebenen Formulare und Ihren Impfausweis zum Impftermin mit!

Machen Sie bitte keine "Alternativtermine" im Impfzentrum und sagen Sie ggf. Termine unverzüglich ab!

Download: hier   Fragen beantworten wir gerne noch vor der Impfung.

Eine 2. Impfung sollte nach ca. 6 Wochen erfolgen. Der Impfschutz sinkt auch bei den 12- bis 17-Jährigen nach wenigen Monaten gerade im Hinblick auf die Variante Omikron. Die STIKO empfiehlt deshalb auch in dieser Altersgruppe eine 3. Booster Impfung.

Für Kinder und Jugendliche ohne Vorerkrankungen wird ein eher längerer Abstand von bis zu 6 Monaten zur Boosterung empfohlen.

12- bis 17-Jährige mit Vorerkrankungen sollen laut STIKO die Auffrischimpfung frühzeitig erhalten. Ziel ist, den individuellen Impfschutz zu verbessern, die Übertragungswahrscheinlichkeit von SARS-CoV-2 zu verringern und schwere COVID-19-Verläufe zu verhindern.

Eltern und Großeltern lassen sich bitte von ihrem Hausarzt impfen!


CORONA (COVID-19) QUARANTÄNE

Sobald Eltern oder Kinder einen positiven Test auf Corona haben, egal ob Schnelltest oder PCR, egal ob mit Beschwerden oder ohne Beschwerden, sind sie infektiös und sollten sich unverzüglich in Quarantäne begeben.

Das bedeutet absolute Kontaktvermeidung mit Allen, egal ob geimpft, geboostert oder nicht, egal ob genesen oder nicht.

Kontaktreduktion bedeutet auch Vermeidung überflüssiger Kontrollteste oder PCR Untersuchungen! Kontrollteste mit PCR machen keinen Sinn, allenfalls zur Erlangung eines überflüssigen "Genesenenstatus", der ohnehin nur 3 Monate Bedeutung hat.

Alle, egal ob genesen oder nicht, sollten zwei mal geimpft und zusätzlich geboostert werden. Daran ändert auch ein PCR Test nichts.

"Freitesten" setzt 2 Tage Fieberfreiheit und Beschwerdefreiheit voraus! Wenn nach Genesung ein korrekt durchgeführter Antigen Schnelltest oder eine PCR Untersuchung auf Corona negativ ist, kann die Quarantäne medizinisch gesehen beendet werden.

Information zur Corona Impfung

bei jüngeren Schulkindern und Kindern ab 5 Jahren


GRÜNDE FÜR EINE IMPFUNG VON JUNGEN KINDERN

Relevante Vorerkrankungen, z.B. schwere Herzfehler, Immundefekte oder durch Medikamente herabgesetzte Immunabwehr, schwere Lungenerkrankungen und  Diabetes mellitus des Kindes selbst!

Relevante Vorerkrankungen und Risiken bei direkten Kontaktpersonen in der Familie, die nicht geimpft werden können.

Die Sorge vor schweren Verläufen und bisher unbekannten Spätfolgen einer Corona Erkrankung sind verständlich, aber keine Indikation zur Impfung.

Schutz der Familie und des Kindes vor Einschränkungen durch Quarantäne und verbesserte Teilhabe am normalen Leben ist schön, aber keine Indikation zur Impfung.

Impfstoff ist allgemein zugelassen, durchaus wirksam und somit nach besonderer ärztlicher Beratung laut Ständiger Impfkommission (STIKO) für jedes Kind erlaubt; nur sind mögliche Nebenwirkungen noch nicht bekannt. Es kann also gar nicht seriös beraten werden.


GRÜNDE GEGEN EINE IMPFUNG VON JUNGEN KINDERN

Geringer individueller Nutzen für ein gesundes Kind aufgrund des geringen Krankheitsrisikos in dieser Altersgruppe.

Risiko seltener, ggf. auch noch unbekannter Nebenwirkungen der Impfung, die den Nutzen überwiegen könnten.

Bisher fehlende ausdrückliche Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder, son- dern vorrangig für Kinder mit Vorerkrankungen.

Ängste und Spritzenangst des Kindes insbesondere im jüngeren Alter.


Der Lockdown hat bei vielen Kindern zu psychischen und emotionalen Störungen geführt und hat mehr Kindern gesundheitlich geschadet als eine Corona-Infektion selbst.


STIKO veröffentlicht Impfempfehlung für 5- bis 11-jährige Kinder

Die STIKO empfiehlt die COVID-19-Schutzimpfung bei Kindern  im Alter von 5 bis 11 Jahren nur Kindern mit Vorerkrankungen wegen des eventuell erhöhten Risikos für einen schweren Verlauf der Corona-Erkrankung.

Zusätzlich wird die Impfung 5- bis 11-Jährigen empfohlen, in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können, zum Beispiel Immunsupprimierte.

Bei Wunsch des Kindes und der Eltern können nach ärztlicher Aufklärung auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden.

Die Impfung bei Kindern erfolgt mit zwei Impfstoffdosen des mRNA-Impfstoffs Comirnaty von BioNTech/Pfizer in altersgemäßer  Formulierung (10 µg). Der Abstand beträgt drei bis sechs Wochen.

Die STIKO begründet ihre Empfehlung unter anderem damit, dass derzeit für Kinder ohne Vorerkrankungen in dieser Altersgruppe nur ein geringes Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung, Hospitalisierung und Intensivbehandlung bestehe. Hinzu komme, dass das Risiko seltener Nebenwirkungen der Impfung auf Grund der eingeschränkten Datenlage derzeit nicht eingeschätzt werden könne.

Impfung von genesenen Kindern mit Vorerkrankung

5- bis 11-jährige Kinder mit einer Vorerkrankung, die bereits eine gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen eine Impfstoffdosis im Abstand von sechs Monaten zur Infektion erhalten.

Bei Kindern mit Immundefizienz muss im Einzelfall entschieden werden, ob nach einer SARS-CoV-2-Infektion eine Impfstoffdosis zur Grundimmunisierung ausreicht oder eine vollständige Impfserie erforderlich ist, abhängig von Immundefizienz Art und Ausprägung.

Impfung von genesenen Kindern ohne Vorerkrankung

Genesene Kinder ohne Vorerkrankungen sollen nach der STIKO-Empfehlung vorerst nicht geimpft werden. Bei individuellem Wunsch von Kindern und Eltern könne die COVID-19-Impfung aber auch bei dieser Gruppe nach ärztlicher Aufklärung erfolgen.

Kinder und Jugendliche mit besonderer Indikation für eine COVID-19-Impfung

Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 17 Jahren mit folgenden Grunderkrankungen haben laut STIKO ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe:

Adipositas (> 97. Perzentile des BMI)

Angeborene oder erworbene Immundefizienz oder

relevante Immunsuppression  

Angeborene zyanotische Herzfehler (O2-Ruhesättigung < 80 %) und Einkammerherzen nach Fontan-Operation

Chronische Lungenerkrankungen

mit einer anhaltenden Einschränkung der Lungenfunktion

unterhalb der 5. Perzentile, definiert als z-Score-Wert < -1,64 für forcierte Einsekundenkapazität (FEV1) oder Vitalkapazität (FVC).

Schweres oder unkontrolliertes Asthma bronchiale

Chronische Nierenerkrankungen

Chronische neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen

Diabetes mellitus, nicht gut eingestellt mit HbA1c-Wert > 9,0 %

Schwere Herzinsuffizienz

Schwere pulmonale Hypertonie

Syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung

Trisomie 21

Tumorerkrankungen und maligne hämatologische Erkrankungen


Cave, Nebenwirkungen

von Comirnaty, dem Corona Impfstoff von BioNtech, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Relevanz, beschrieben in Studien und aus Erfahrungen nach der Zulassung bei Personen ab 12 Jahren.


Häufigkeit nicht abschätzbar


Allergischer Schock (Anaphylaxie)

Ausgedehnte Schwellung des „geimpften Arms“

Anschwellen des Gesichts (Aufspritzen des Gesichtes in der Vorgeschichte des Patienten)

Erythema multiforme (Die Hautausschläge bilden sich spontan zurück, können rezidivieren)


Sehr selten < 1/10.000


Myokarditis und Perikarditis

Bei Brustschmerzen, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen bitte sofort medizinisch abklären lassen.

Es wurden sehr selten Fälle von Herzmuskel und Herzbeutelentzündungen berichtet, meist bei jüngeren Männern innerhalb von 2 Wochen nach der 2. Impfung.


Selten, unter 1 pro 1.000


Gesichtsnervenlähmung


Gelegentlich, unter 1 pro 100


Überempfindlichkeitsreaktionen und allergische Reaktionen

Ausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag, Angioödeme, wie auf andere Medikamente, Lebensmittel etc.

Patienten sollten deshalb nach der Impfung mindestens 15 Minuten in der Praxis verbleiben.

Schmerzhafte Lymphknotenschwellungen

verminderter Appetit

Schlaflosigkeit

Lethargie, Schlappheit

Unwohlsein

(nächtliche) Schweißausbrüche


Häufig (≥ 1/100, < 1/10), bis Sehr häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)


Kopf-, Gelenk-, Muskel- und Gliederschmerzen

Durchfall, Übelkeit und Erbrechen

Schmerzen, Schwellung, Rötung und Juckreiz an der Einstichstelle

Fieber und Schüttelfrost

Ermüdung


Sonderfälle:


Personen mit Gerinnungsstörungen

Gerinnungsstörungen (Antikoagulationstherapie, Hämophilie, Thrombozytopenie etc.) können bei Spritzen in den Muskel Blutungen und Blutergüsse verursachen.


Immunsupprimierte Personen

Die Wirksamkeit des Impfstoffs könnte bei immunsupprimierten Personen geringer sein, sodass eine weitere Dosis für den kompletten Schutz benötigt würde.


Angstbedingte Reaktionen

Angstbedingte Reaktionen, vasovagale Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen können beim Einstich auftreten.

Cave: Verletzungen durch Ohnmachtsanfälle



Ergänzende Informationen finden Sie hier!