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Ihre Kinderärzte in Bielefeld

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Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19)

Samstag, 2. Januar 2021

CORONA SARS-CoV-2 (COVID-19) Impfung von Kindern


Wir impfen Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren.

Verbindliche Termine zur Corona Impfung von Kindern, Jugendlichen und ehemaligen Patienten

erhalten Sie unter unserer Praxisnummer  10 10 36


Laden Sie bitte Anamnesebögen, Aufklärungsbögen und Einwilligungserklärung aus dem Internet, lesen Sie diese sorgfältig durch und bringen die Formulare  unterschrieben zum Impftermin mit! Denken Sie bitte an Ihren Impfausweis! 

Download: hier   Fragen beantworten wir gerne noch vor der Impfung.

Beachten Sie bitte, dass unsere Impftermine verbindlich sind! Machen Sie bitte keine "Alternativtermine" im Impfzentrum und sagen Sie ggf. Termine bitte unverzüglich ab!

Eine 2. Impfung sollte nach ca. 6 Wochen erfolgen. Der Impfschutz sinkt auch bei den 12- bis 17-Jährigen nach wenigen Monaten gerade im Hinblick auf die Variante Omikron. Die STIKO empfiehlt deshalb auch in dieser Altersgruppe eine 3. Booster Impfung . Für Kinder und Jugendliche ohne Vorerkrankungen wird ein eher längerer Abstand von bis zu 6 Monaten zur Boosterung empfohlen.12- bis 17-Jährige mit Vorerkrankungen sollen laut STIKO die Auffrischimpfung frühzeitig erhalten. Ziel ist, den individuellen Impfschutz zu verbessern, die Übertragungswahrscheinlichkeit von SARS-CoV-2 zu verringern und schwere COVID-19-Verläufe zu verhindern.

CORONA (COVID-19) QUARANTÄNE

Sobald Eltern oder Kinder einen positiven Test auf Corona haben, egal ob Schnelltest oder PCR, egal ob mit Beschwerden oder ohne Beschwerden, sind sie infektiös und sollten sich unverzüglich in Quarantäne begeben. 

Das bedeutet absolute Kontaktvermeidung mit Allen, egal ob geimpft, geboostert oder nicht, egal ob genesen oder nicht. Kontaktreduktion bedeutet auch Vermeidung überflüssiger Kontrollteste oder PCR Untersuchungen! Kontrollteste mit PCR machen keinen Sinn, allenfalls zur Erlangung eines überflüssigen "Genesenenstatus", der ohnehin nur 3 Monate Bedeutung hat. Alle, egal ob genesen oder nicht, sollten zwei mal geimpft und zusätzlich geboostert werden. Daran ändert auch ein PCR Test nichts.

"Freitesten" setzt 2 Tage Fieberfreiheit und Beschwerdefreiheit voraus! Wenn nach Genesung ein korrekt durchgeführter Antigen Schnelltest oder eine PCR Untersuchung auf Corona negativ ist, kann die Quarantäne medizinisch gesehen beendet werden. Endgültig entscheiden das aber nicht wir, sondern die Politik und die Gesundheitsbehörden.

Impfempfehlung für 5- bis 11-jährige Kinder mit Vorerkrankungen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die COVID-19-Schutzimpfung Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit Vorerkrankungen. Änderungen sind möglich. Neben Kindern mit Vorerkrankungen sollten auch Mädchen und Jungen geimpft werden, in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können, zum Beispiel Immunsupprimierte.

Bei individuellem Wunsch des Kindes oder der Eltern könnten diese nach ärztlicher Aufklärung auch ohne Vorerkrankung geimpft werden.

Die Impfung mit zwei Dosen des mRNA-Impfstoffs Comirnaty (10µg) von BioNTech/Pfizer kann laut STIKO im Abstand von drei bis sechs Wochen erfolgen.


Bitte laden Sie sich die Anamnesebögen mit Einwilligungserklärung sowie die Aufklärungsbögen aus dem Internet runter, lesen Sie diese bitte sorgfältig durch und bringen Sie diese zur Impfung unterschrieben mit! Denken Sie bitte an Ihren Impfausweis! 

Persönliche Fragen beantworten wir Ihnen dann noch gerne vor der Impfung.

Download: hier!


Nun, wie steht es um die Impfung von jüngeren Schulkindern und Kindern ab 5 Jahren?

Die Entscheidung, ein Kind zu impfen, darf nur am Wohl des Kindes orientiert sein.


GRÜNDE, DIE FÜR DIE IMPFUNG EINES KINDES SPRECHEN?

Relevante Vorerkrankungen, z.B. schwere Herzfehler, Immundefekte oder durch Medikamente herabgesetzte Immunabwehr, schwere Lungenerkrankungen und Diabetes mellitus des Kindes selbst!

Relevante Vorerkrankungen und Risiken bei direkten Kontaktpersonen in der Familie, die nicht geimpft werden können.

Die Sorge vor schweren Verläufen und bisher unbekannten Spätfolgen einer Corona Erkrankung sind verständlich, aber keine Indikation zur Impfung.

Schutz der Familie und des Kindes vor Einschränkungen durch Quarantäne und verbesserte Teilhabe am normalen Leben ist schön, aber keine Indikation zur Impfung.

Impfstoff ist allgemein zugelassen, durchaus wirksam und somit nach besonderer ärztlicher Beratung laut Ständiger Impfkommission (STIKO) für jedes Kind erlaubt. Mögliche Nebenwirkungen noch nicht sicher bekannt, sodaß noch gar nicht seriös beraten werden kann.


GRÜNDE GEGEN EINE IMPFUNG

Geringer individueller Nutzen für ein gesundes Kind aufgrund des geringen Krankheitsrisikos in dieser Altersgruppe.

Risiko seltener, ggf. auch noch unbekannter Nebenwirkungen der Impfung, die den Nutzen überwiegen könnten.

Bisher fehlende ausdrückliche Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder, sondern vorrangig für Kinder mit Vorerkrankungen

Ängste und Spritzenangst des Kindes insbesondere im jüngeren Alter


WELCHE NACHTEILE KANN DIE IMPFUNG HABEN?

Der Impfstoff von BioNTech gilt als weitgehend sicher und im Regelfall unbedenklich. Die Zulassungsstudie in den USA umfasste allerdings nur ca. 2.000 Kindern. Der Impfstoff weist Nebenwirkungen wie auch andere Impfstoffe auf, vor allem Zeichen vorrübergehenden Unwohlseins und lokale Nebenwirkungen an der Impfstelle am Arm. Es liegen noch keine Daten zu seltenen Nebenwirkungen der Impfung in dieser Altersklasse vor, eine Bewertung kann hierfür also noch nicht erfolgen. Die Häufigkeit von Herzentzündungen nach Corona Impfung bei kleinen Kindern ist noch unbekannt.

Die Risiken einer Impfung werden für Ihr Kind sehr gering sein, allerdings fällt auch der Nutzen der Impfung für Ihr Kind geringer aus als bei Erwachsenen – einfach deshalb, weil Kinder nur sehr selten schwer an Corona erkranken. Die meisten Kinder haben einen völlig harmlosen und oftmals sogar unbemerkten Infektionsverlauf. Von den in Deutschland bekannten Kindern und Jugendlichen mit Corona-Infektion (ca. 550.000 bis 1.12.2021) sind weniger als 1% stationär in Kliniken behandelt worden. Die meisten dieser Kinder waren nicht wegen der Corona-Erkrankung in der Klinik, sondern wegen gänzlich anderer medizinischer Maßnahmen. Todesfälle bei Kindern und Jugendlichen waren sehr selten, die Mehrzahl dieser Fälle in Deutschland (20 der bislang insgesamt 29 Verstorbenen) trat bei Kindern mit besonderen Vorerkrankungen auf.

Eine besondere Komplikation von Corona im Kindesalter stellt das sogenannte „Pädiatrische Inflammatorische Multiorgan-Syndrom“ (PIMS) dar. Das PIMS-Syndrom ist eine zeitverzögerte Reaktion auf eine oft symptomfreie COVID-Infektion und geht mit hohem Fieber, Bindehautentzündung, Hautausschlägen und anderen Entzündungsreaktionen einher. PIMS kommt nur sehr selten vor, bis Oktober 2021 waren in Deutschland 398 Kinder und Jugendliche mit PIMS gemeldet worden (ca. 0,07% der Infizierten).

Das Risiko von Long Covid bei Kindern ist noch vollkommen ungeklärt. Viele Folgen, die als Long Covid bezeichnet werden, lassen sich ggf. auch auf andere Ursachen zurückführen oder es finden sich ähnliche meist vorübergehende Erscheinungen auch bei anderen Infekten. Ob Corona langfristige Folgen bei Kindern haben kann − und wenn ja welche − muss durch weitere Forschung beobachtet werden.

Die Impfung der vielen Erwachsenen, die zudem ein erhöhtes Risiko haben, ist für die Bekämpfung der Pandemie wichtiger als die Impfung von jungen Kindern. Nur so können Schließungen von Kitas und Schulen verhindert werden.

Der Lockdown hat bei vielen Kindern zu psychischen und emotionalen Störungen geführt und hat mehr Kindern gesundheitlich geschadet als eine Corona-Infektion selbst.


     Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19)