IHRE KINDERÄRZTE IN BIELEFELD

     

GUTE KINDERBETREUUNG BEI UNTER 3 JÄHRIGEN - LERNEN LERNEN

NATUR UND WESEN EINES KINDESR SIND NICHT DAS KLEIN SEIN, SONDERN DAS GROß WERDEN!

KINDERHEILKUNDE JUGENDMEDIZIN ALLERGOLOGIE

DER ARZTT FÜR KINDERHEILKUNDE UND JUGENDMEDIZIN IST DER FACHARZT FÜR KINDER UND JUGENDLICHE UND BLEIBT SELBSTVERSTÄNDLICH AUCH DEREN HAUSARZT!

Der Hausarzt von Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen ist natürlich der Kinder- und Jugendarzt!

Räumlichkeiten und Impressionen

Unsere Mitarbeiterinnen sind immer für Ihre Fragen und Sorgen ansprechbar.

Hier finden Sie einen Auszug unseres medizinischen Leistungsangebotes

Medizinische Leistungen wie Sonographiescreening und Reiseimpfungen, die von manchen Krankenkassen nicht bezahlt werden.

ARTIKEL 24 DER UN - KINDERKONVENTION

"Jedes Kind hat das Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit!"

GEROLD SCHACKER

Arzt für Kinder- und Jugendmedizin Allergologie

DR. MED. MANFRED FASSE

Arzt für Kinder- und Jugendmedizin

(placeholder)
(placeholder)

Ein Arzt ist immer für Sie erreichbar.

Gute Kinderbetreuung bei unter Dreijährigen*


Kinderbetreuung sollte so organisiert werden, dass ein Kind in seiner Entwicklung am meisten profitieren kann.

Das Wohlergehen des Kindes sollte hierbei immer an erster Stelle stehen.


Besonderheiten der ersten drei Lebensjahre:


Bei Kindern wächst in den ersten drei Lebensjahren die rechte Gehirnhälfte, die vor allem für die emotionale Entwicklung, d.h. für die Gefühlsentwicklung, von Bedeutung ist, besonders stark.


Nach dem 3. Geburtstag holt die linke Gehirnhälfte stark auf. Sie ist für das weitere Lernen, für Sprache, Mengenverständnis, logisches Denken etc. zuständig.

Dies ist das typische Kindergartenalter, in dem die meisten Kinder viel Spaß am gemeinsamen Erforschen ihrer Umwelt entwickeln.


Auch in den ersten drei Jahren können und wollen Kinder „lernen“.


In dieser Zeit ist die Erforschung ihrer Umwelt aber noch sehr stark von der dauerhaften Anwesenheit einer vertrauten, feinfühligen und liebevollen Person abhängig.


Dieses starke Abhängigkeitsverhältnis wird als Bindung bezeichnet.


Eine gute und sichere Bindung im Kleinkindalter ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Glück, Selbstbewusstsein und seelische Gesundheit im Erwachsenenalter.


Durch Schwangerschaft und Stillzeit ist die Mutter zunächst die wichtigste (primäre) Bindungsperson eines Kindes, nach der Stillzeit zunehmend auch der Vater. Wenn Eltern nicht verfügbar sind, kann auch eine andere Personen als Ersatz (sog. sekundäre Bindungsperson) einspringen. Sie muss aber ebenfalls liebevoll, feinfühlig und für das Kind unmittelbar verfügbar sein.


Wenn für ein kleines Kind in belastenden Situationen, wie "Verlassen sein", "Angst", "Schmerz" und "Hunger", keine vertraute Bindungsperson da ist, bedeutet dies eine starke Stressbelastung, die man auch messen kann (z.B. Stresshormone).

Häufige oder anhaltende Stresssituationen haben einen negativen Einfluss auf die Hirnentwicklung und können zu körperlichen und seelischen Gesundheitsstörungen führen.


Frühe Betreuung in einer Krippe


Widrige Lebenssituationen (alleinerziehende Eltern, berufliche Situationen und Zwänge, finanzielle Möglichkeiten, geringe soziale und sprachliche Kompetenz etc.) können die frühe Betreuung in einer Krippe notwendig machen.


Manche Kinder, besonders Einzelkinder, zeigen schon recht früh ein Interesse am gemeinsamen Spiel mit anderen Kindern. Dies trifft speziell für manche Zweijährige zu.


Manche Kinder können hinsichtlich ihrer Sprachentwicklung vom frühen Kontakt mit anderen Kindern profitieren.


Es ist aber nicht so, dass Kinder sich durch einen Krippenbesuch in irgendeinem Bereich grundsätzlich besser entwickeln als Kinder, die in einem anregenden familiären Umfeld aufwachsen.


Gegen eine Krippenbetreuung sprechen:


• Sehr junges Alter. Unter 24 Monaten ist Gruppenbetreuung generell nicht zu empfehlen; die Stressbelastung ist, auch bei hoher Qualität, meist zu groß.


• Wenn die Bindung eines Kindes an seine primäre Bindungsperson (i.d.R. die Mutter) noch unsicher ist. Dies kann z.B. bei Erkrankung oder Entwicklungsstörung des Kindes, bei Erkrankung der Mutter oder bei stärkeren familiären Belastungen der Fall sein. Unsicher gebundene Kinder sind besonders stressempfindlich.


• Wenn die Qualität der Krippe nicht ausreicht (s.u.). Mangelnde Qualität kann sich schädlich für das Kind auswirken.


• Zu lange tägliche Betreuungszeiten (mehr als halbtägige Betreuung, 20 Wochenstunden, ist in diesem Alter kritisch zu sehen; Studien zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit von Verhaltensstörungen mit der Gesamtdauer der außerfamiliären Betreuung ansteigt).



• Wenn Ihr Kind stark anklammerndes oder konflikthaftes Verhalten gegenüber den ErzieherInnen zeigt.


Die beste Betreuung für Kleinkinder sind ihre eigenen Eltern.


Optimal scheint eine Betreuung durch die anfänglich meist stillenden Mütter in den ersten 18 Monaten, gefolgt von einer Betreuung durch den Vater in den folgenden 18 Monaten, zu sein.


Erst anschließend sollte ein Kind den Kindergarten besuchen.


Individuelle Betreuungslösungen (Großeltern, Tagesmütter/-väter) können die emotionalen Bedürfnisse eines Kleinkinds oft besser erfüllen als Gruppenbetreuung.


Eine gute Studie zur Krippenbetreuung (NICHD-Studie) zeigt:


•Mit Abstand am wichtigsten für die Entwicklung des Kleinkinds sind seine Eltern.


•Eltern müssen in ihren familiären Erziehungsmöglichkeiten unterstützt werden.


•Die Qualität von außerfamiliärer Kinderbetreuung muss deutlich erhöht werden.


•Die Gesamtzeit, die Kleinkinder in außerfamiliärer Betreuung verbringen, sollte möglichst kurz gehalten werden.



Qualitätskriterien:


•Individuelle Wahl der Betreuungszeit möglich, kein Druck hinsichtlich möglichst langer Betreuungszeiten.


•Individuelle Übergangszeit, i. d. Regel von 2 bis 4 Wochen (Mutter / Vater ist anfangs kontinuierlich dabei, reduziert die Zeit allmählich).


•2 feste Bezugspersonen für Ihr Kind, die es beide in der Übergangszeit intensiv kennenlernt, von denen es sich trösten lässt und von denen mindestens eine immer unmittelbar für Ihr Kind verfügbar ist.


•Gut ausgebildete Pädagoginnen (besondere Qualifikation für Krippenerziehung, keine PraktikantInnen oder ungelernten Kräfte)


•Angemessener Betreuungsschlüssel (bei Einjährigen eine ErzieherIn für höchstens drei Kinder, bei Zweijährigen für höchstens vier Kinder).


•Kleine Gruppe (maximal 10 Kinder), eher keine Altersmischung .


•Berücksichtigung Ihrer Wünsche und Sorgen, Sie müssen immer ein „gutes Gefühl“ haben.


* ich habe hier einige Empfehlungen von Dr. med. Rainer Böhm, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) im Kinderzentrum EvKB Bethel einfließen lassen.

ELTERN


Die beste Betreuung für Kleinkinder sind ihre eigenen Eltern.

MEDIENKONSUM

Ab Minute 15:00, wenn Sie das erste Video gesehen haben ab Minute 42:28!

KINDERHEILKUNDE

UNSER HAUSARZT IST NATÜRLICH DER KINDER- UND JUGENDARZT

LINKS UND LITERATUR ZUM THEMA

LERNEN LERNEN - ERKENNTNISSE DER HIRNFORSCHUNG

LERNEN LERNEN

Bitte nur ansehen, wenn

man auch 1 1/2 Stunden Zeit hat, zuzuhören!

WIE LERNEN KINDER? AKTUELLES AUS DER GEHIRNFORSCHUNG

Links


www.fachportal-bildung-und-seelische-gesundheit.de


www.dgspj.de/wp-content/uploads/service-stellungnahmen-krippen-kurz-2008.pdf


Literaturempfehlung:


„Wer erzieht Ihr Kind? Kinderbetreuung - eine wichtige Entscheidung.“

Steve Biddulph, Heyne 2004 (96 S.)