IHRE KINDERÄRZTE IN BIELEFELD

IMPFUNGEN TEIL 1

Die Impfquote in einer Gesellschaft ist das beste Benchmarking für ein gutes und funktionierendes Gesundheitswesen.

KINDERHEILKUNDE JUGENDMEDIZIN ALLERGOLOGIE

* Die „mittlere“ Pneumokokken Impfung darf nicht weggelassen werden


bei Frühgeborenen vor der vollendeten 37. SSW und bei Kindern, deren Pneumokokken Auffrischimpfung nicht bis zum vollendeten 14. Lebensmonat zeitgerecht erfolgen wird! Das neue 2 + 1 Schema ist deshalb nur gut bei Kindern mit zuverlässigen Eltern.


** Die Meningokokken B Impfung ist noch nicht von der STIKO allgemein empfohlen, wird aber schon von vielen Krankenkassen auf Antrag erstattet. Die Meningokokken B Impfung mit anderem Impfschema ist ab dem Alter von 2 Monaten möglich (Eine zusätzliche Spritze, aber Schutz von Anfang an.) und auch ab dem Alter von 2 Jahren (Nur 2 Spritzen, aber dafür auch erst späterer Schutz ab 2 Jahren).

ARTIKEL 24 DER UN - KINDERKONVENTION

"Jedes Kind hat das Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit!"

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Eine Arzt ist immer für Sie erreichbar.

Unsere Mitarbeiterinnen sind immer für Ihre Fragen und Sorgen ansprechbar.

Hier finden Sie einen Auszug unseres medizinischen Leistungsangebotes

Medizinische Leistungen wie Sonographiescreening und Reiseimpfungen, die von manchen Krankenkassen nicht bezahlt werden.

GEROLD SCHACKER

Arzt für Kinder- und Jugendmedizin Allergologie

DR. MED. MANFRED FASSE

Arzt für Kinder- und Jugendmedizin

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Die Abwehrkräfte (Antikörper), die Neugeborene von der Mutter vor der Geburt über die Nabelschnur und beim Stillen über die Muttermilch erhalten, sind Eiweißstrukturen, die in der Magensäure zum Teil denaturiert und im Körper abgebaut werden. Diese Antikörpertiter, sind nicht ausreichend schützend. Sie garantieren keinen sicheren Schutz vor Infektionen!

Muttermilch ist dennoch die natürlichste und gesündeste Ernährung, die ein junger Säugling erhalten kann. Voll gestillte Kinder sind in der Regel gut behütete Kinder, die weniger Kontakt zu erkrankten Personen haben und somit auch seltener an Infektionen erkranken.

Ein Infektionsschutz kann nicht von Antikörpern garantiert werden, deren Konzentration dem Antikörper-Titer im mütterlichen Blut entspricht, wo die Antikörper als „Reste“ im Blut herum schwimmen. Immunschutz kann langfristigm nur über das eigene Immunsystem erreicht werden, indem die Immunzellen des Körpers ein immunologisches Gedächtnis erwerben und bei Bedarf mit der enormen Produktion von ca. 2000 Antikörpern pro Sekunde im Falle eines erneuten Erregerkontaktes die Erreger phagozytierbar, das heißt „auffressbar“, machen.

Für diesen natürlichen, aber auch dringend notwendigen Aufbau des eigenen Abwehrsystems ist ein Neugeborenes mit dem Thymus ausgestattet, ein Immunorgan im vorderen Brustkorbbereich, welches sich im Laufe der Kindheit zurückbildet und beim Erwachsenen eigentlich nicht mehr existiert. Man sollte diesen Zeitraum, in dem der natürliche Aufbau des eigenen Immunsystems vorgesehen ist auch für die Impfungen nutzen. Was das Immunsystem mit den abgeschwächten oder abgetöteten Erregern oder Toxinen der Impfstoffe macht, passiert so wie so Tag für Tag, 24 Stunden am Tag, bei jedem Finger ablecken, bei jedem Kratzen an der Haut, bei jedem Anhusten.

Unnatürlich bei Impfungen ist lediglich, dass die Impfstoffe in der Regel in den Muskel oder unter die Haut gespritzt werden, anstatt die Kinder anzuhusten oder zu kratzen.

Man muss nicht Alles impfen, was möglich ist. Aber vor allen impfpraeventablen Erkrankungen, die tödich velaufen können oder zu bleibenden Schäden führen können, sollte man alle Kinder und teilweise auch Erwachsene schützen.




















ROTAVIREN


Rotaviren sind die häufigsten Durchfallerreger in Deutschland. An Rotaviren erkrankt nahezu jeder Säugling bei uns. Komplikationen der Rotaviren sind unter anderem Austrocknen der Säuglinge, Stoffwechselentgleisung, stationäre Behandlung und die Notwendigkeit von Infusionen.


Die Schluckimpfung gegen Rotaviren für Neugeborene ab der vollendeten 6. Lebenswoche,wird  gut vertragen. Sie schützt vor den Komplikationen der Rotaviren, nicht jedoch vor jedem Durchfall.


Die Schluckimpfung wird 3 mal im Abstand von 4 Wochen gegeben und ist nur für Neugeborene und junge Säuglinge sinnvoll. Die 3. Impfdosis gegen Rotaviren mussen die Kinder spätestens in der 32. Lebenswoche bekommen. Seit 2014 ist die Impfung Pflichtleistung der Krankenkassen!


Das Risiko einer Invagination wird bei einer rechtzeitigen RV - Impfung unter 3 Monaten  nur marginal erhöht. Es erkrankt jedes 4785. Kind statt jedes 5208. Kind in den ersten 3 Lebensmonaten an einer Invagination.

Man erkennt eine Invagination (Darmverschlingung) an heftigen wiederkehrenden Bauchschmerzen, (galligem, grünlichem) Erbrechen und blutig-schleimigem, Himbeergeleeartigem Stuhl.

Die Erkrankung ist sonographisch leicht zu erkennen und dann problemlos behandel- und heilbar.

DIPHTERIE


Diphterie ist ein foudroyant verlaufender bakterieller  Racheninfekt, der trotz antibiotischer oft trotz Behandlung tödlich verläuft. Seit über 10 Jahren ist die Diphterie in Deutschland nicht mehr vorgekomme. Sie ist aber im europäischem Ausland durchaus noch vorhanden ist. Insbesondere in Russland kommen immer wieder kleiner tödliche Epidemien vor. Bei der heutigen Reisetätigkeit sollte auch bei uns weiter gegen Diphterie geimpft werden. Sonderform Wunddiphterie.


TETANUS (Wundstarrkrampf)


Tetanus ist eine durch Sporen in der Erde übertragene Wundinfektion. Die Toxine des Tetanuserregers führen zu tödlichen Krämpfen unter anderem der Gesichts- und Atemmuskulatur. Würde kein Kind gegen Tetanus geimpft, würden wahrscheinlich  ca. 100 Kinder jährlich an dieser Erkrankung sterben.


PERTUSSIS (Keuchhusten)


Keuchhusten ein bakterieller Infekt der oberen Luftwege, der mit normalem „Infekthusten“ beginnt. Die Erreger im Nasen und Rachenraum geben ein Gift ins Gehirn ab, welches 3 bis 4 Wochen später vom Hustenzentrum ausgehend zu den schweren unstillbaren Hustenattacken mit Atemnot und nächtlichem Erbrechen führt. Außerdem kann die Infektin zu bleibende Hirnschäden führen.


Wenn sich das Gift bei Säuglingen im Atemzentrum festsetzt kann es statt zu Hustenanfällen auch   zu tödliche Atemstillständen kommen.Vor diesen tödlichen Atemstillständen schützt die Impfung leider nicht, da nach der 3. Impfung erst ein ca. 80 % iger Schutz erreicht wird.


Bei nicht rauchenden Erwachsenen, die über 1 Woche lang Husten, sind in 10 % der Nasopharyngealabstriche Keuchhusten Erreger nachweisbar. Deshalb sollten Sie einen Säugling von niemanden anhusten lassen, der nicht sicher innerhalb der letzten 10 Jahre gegen Keuchhusten geimpft wurde oder Keuchhusten innerhalb der letzten 10 Jahre sicher (mikrobiologisch bestätigte Errankung) durchgemacht hat! Alle Erwachsenen, insbesondere bei Kinderwunsch, Frauen präkonzeptionell, Eltern, Geschwister, Großeltern, Babysitter, Tagesmütter, Betreuer und alle Personen, die mit Säuglingen in Kontakt kommen können, sollten rechtzeitig, das heißt spätestens 4 Wochen vor der Geburt des Kindes, für einen ausreichenden Keuchhusten Impfschutz sorgen!


Zur Zeit wird generell die Pertiussis Impfung für alle Erwachsene gleichzeitig mit der ersten Diphterie - Tetanus (-Polio) Auffrischung im Erwachsenenalter empfohlen.


Die Impfung von Erwachsenen kann auch jeder Kinderarzt durchführen!


Die Diphterie-Tetanus-Pertussis Impfung wird mit der Sechsfachimpfung beim Säugling ab dem Alter von 8 Wochen begonnen.               


Die Pertussisimpfung ist eine wichtige Impfung!


Schwangere können durch eine Diphterie - Tetanus - Keuchhusten (- Polio) Impfung im ihr Neugeborenes vor der potentiell tödlichen Erkrankung schützen, bevor das Kind seinen eigenen Impfschutz aufbauen kan

HAEMOPHILUS INFLUENZA B (HIB)


Haemophilus influenza B verursachte die häufigste bakterielle Gehirnhautentzündung im Kindes- und Säuglingsalter (Meningitis) sowie die Entzündung des Kehlkopfdeckels (Epiglottitis). Beide Erkrankungen hatten häufig einen foudroyantem tödlichem Verlauf. An beiden Erkrankungen habe ich mehrere Kinder sterben sehen oder mit Folgeschäden überleben sehen, bevor gegen HIB seit 1991 alle Kinder geimpft wurden. So etwas möchte ich nie wieder erleben! Diese Erkrankungen werden in Bielefeld nicht mehr gesehen, seitdem alle Kinder dagegen geimpft werden; der Haemophilus influenza B Erreger ist aber noch im Umlauf und verursacht unter anderem Entzündungen der Mittelohren etc. Es muss somit dringend und frühzeitig gegen HIB weiter geimpft werden!


Die HIB Impfung ist sicher eine der wichtigsten Impfungen für Neugeborene!


Die Haemophilus influenza B Impfung wird mit der Sechsfachimpfung beim Säugling ab dem Alter von 8 Wochen begonnen.

KINDERLÄHMUNG (Polio)


Kinderlähmung nimmt weltweit wieder zu, auch wenn Deutschland zur Zeit als „Polio frei“ gilt.


Die Polio Impfung wurde früher als Lebendimpfung geschluckt und wird heute als Totimpfstoff mit der Sechsfachimpfung beim Säugling ab dem Alter von 8 Wochen begonnen.

HEPATITIS B (Infektiöse Gelbsucht)


Die Hepatitis B ist eine Virusinfekion, die durch Blut, Körpersekrete und Geschlechtsverkehr übertragen wird. Ca. 50.000 Menschen stecken sich in Deutschland jährlich an, 5.000 bekommen eine Leberzirrhose jährlich und 1.000 sterben jährlich daran.


Hepatitis B - Seroprotekton nach kompletter Grundimunisierung:


Säuglinge                                     100 %

Jugendliche (11-15 Jahre)             99 %

Erwachsene                           86 – 96 %


Bei Kindern wird ein besserer Impfschutz erreicht als bei Erwachsenen.


Die Hepatitis B Impfung wird mit ebenfalls mit der Sechsfachimpfung beim Säugling ab dem Alter von 8 Wochen begonnen.

PNEUMOKOKKEN

Pneumokokken sind die klassischen Erreger einer Lungenentzündung. Pneumokokken können bei Säuglingen auch eine Blutvergiftung und Gehirnhautentzündungen verursachen. Die zunehmenden Antibiotikaresistenzen bei Pneumokokken machen diese invasiven Erkrankungen durch den Erreger zunehmend gefährlich.


Die Pneumokokken Impfung wird parallel zur Sechsfachimpfung beim Säugling ab dem Alter von 8 Wochen begonnen.


Neue Empfehlung 2015:

"2 zu 1 - Schema"

1. und 2. Impfung im Alter von 2 und 4 Monaten (Abstand 2 Monate).

3. Impfung unbedingt zeitgerecht bis spätestens bis zum Alter von 14 Monaten!


Frühgebohrene bis zur 37. SSW sollten weiterhin das 3 zu 1 - Schema erhalten.

MASERN


Bei Masern handelt es sich um eine schwere fieberhafte Virusinfektion, in deren Verlauf Lungenentzündungen, Entzündungen der Mittelohren und zerebrale Komplikationen auftreten können, teils mit Folgeschäden und mit ca. 1:1000 tödlichem Verlauf.


400 Kinder sterben weltweit jeden Tag an Masern, meist in armen Ländern, die sich die Impfung nicht leisten können.

Die SSPE (Subakut sklerosierende Panenzephalitis) als Folgeerkrankung verläuft mit Behinderung und immer tödlich.


Die Masernimpfung wird mit der Masern-Mumps-Röteln Impfung ab dem Alter von 11 Monaten geimpft.


Die Masernimpfung ist gut verträglich. Seit ca. 30 Jahren und bei weit über 250 000 000 Impfungen ist keine Impfassoziierte Meningitis aufgetreten.


Die Masernimpfung ist auch für Erwachsene wichtig, da bei Jugendlichen und Erwachsenen deutlich schwerere Verläufe auftreten.

Es sollten mindestens alle nach 1970 geborene Erwachsene geimpft werden, die nur einmal, keinmal, oder nicht sicher gegen Masern geimpft wurden.


2015 gab es in Deutschland über 2500 gemeldete Masernfälle (Über 3 x so viel wie in 2010). Wir schützen unsere Kinder schlechter, als so manches „Dritte Welt“ Land! Wir exportieren mehr Masern als wir importieren.


Die Impfangst bei der MMR Impfung beruht auf einer gefälschten und manipulierten Studie von Andrew Wakefield im renommierten Lancet. Er beschrieb 1998 darin einen Zusammenhang zwischen dem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und Autismus (Wakefield et al., 1998). Für die Wakefield Studie wurden 500.000 Pfund gezahlt.

Erst 2010 wurde die Studie endgültig zurückgezogen. Mit seiner Firma wollte er einen Test auf die frei erfundene, impfspezifische Autismus-Erkrankung vermarkten.

Viele Impfgegner haben es immer noch nicht verstanden und glauben nach wie vor diesen Unfug.  Sie verbreiten weiterhin gefälschte Studien und gefährden durch ihre ungeimpften Kinder andere.

Ich empfinde Impfgegner der Masernimpfung als "Bio Terroristen".


Masernepedemie in Berlin!


Masern- und Impf- Mythen


MUMPS


Mumps ist eine Entzündung von Ohr- und Bauchspeicheldrüse, in deren Verlauf auch Hirnhautentzündungen und Entzündungen von Hoden und Eierstöcken auftreten können. Mumpserkrankungen können sowohl bei Jungen als auch Mädchen zu Unfruchtbarkeit führen.

5 % aller Fälle von Taubheit haben ihre Ursache in einer Mumps Erkrankung.


Die Mumpsimpfung wird mit der Masern-Mumps-Röteln Impfung ab dem Alter von 11 Monaten geimpft.


RÖTELN


Röteln ist eigentlich eine harmlose Virusinfektion, die in der Schwangerschaft allerdings auch heute noch häufig (bis zu 50 Rötelnembryopathien / Jahr) zu Missbildungen, Behinderung und Blindheit etc. führt.

Die Krankheit kann nur ausgerottet werden, wenn mindestens 70 % der Bevölkerung einen Impfschutz besitzt. Das bedeutet, das die Jungen auch mit gegen Röteln geimpft werden müssen. Da die Dreifachimpfung MMR besser als die ohnehin nicht mehr verfügbaren Einzelimpfungen vertragen wird, fällt es nicht schwer, auch die Jungen gegen Röteln zu impfen.


Die Rötelnimpfung wird mit der Masern-Mumps-Röteln Impfung ab dem Alter von 11 Monaten geimpft.

WINDPOCKEN (Varizellen)


Windpocken ist eine hoch kontagiöse, stark juckende Erkrankung mit „Wasserbläschen“ auf der Haut. Die Erreger fliegen durch die Luft. Ca.750.000 Kinder, eine komplette Geburtenkohorte, erkrankt jährlich an Windpocken. Eine Woche Ansteckungsfähigkeit mit entsprechernder Isolierung sowie mögliche Narbenbildung haben zu dem Wunsch nach Ausrottung der Krankheit geführt.


Zur Zeit wird die Erkrankung durch zunehmende Impfung in ein höheres Alter getrieben, was zu mehr Komplikationen der Windpocken bei Ungeimpften führt. Wer an der Impfung nicht teilnimmt, ist somit Looser der Impfstrategie.


12% der 13jährigen haben keinen natürlichen Schutz entwickelt.

Das Risiko für Lungenentzündung, Enzephalitis und bakterielle Superinfektion durch Streptokokken steigt bei Erwachsenen.


Bei Infektion in Schwangerschaft kommt es in 20% zu Pneumonie, Missbildungen, kongenitales Varizellensyndrom etc.


Bei perinataler Erstinfektion stirbt fast 1/3 der Neugeborenen durch fulminanten Verlauf mit Multiorganversagen.


Die Windpockenimpfung wird mt der Masern-Mumps-Röteln Impfung ab dem Alter von 11 Monaten geimpft.

GEBÄRMUTTERHALSKREBS IMPFUNG gegen Humane Papillom Viren (HPV)


Humane Papillom Viren (HPV) führen zu Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen. Sie sind sehr ansteckend und werden durch sexuelle Kontakte (Hautkontakt im Intimbereich) übertragen.


Im Alter von 11 Jahren sind   2 % der Jugendlichen HPV seropositiv!

Im Alter von 14 Jahren sind 20 % der Jugendlichen HPV seropositiv!


80% der sexuell aktiven Frauen haben Kontakt mit Humanen Papillom Viren (HPV).


In Deutschland erkranken 6200 Frauen an Gebährmutterhalskrebs, 1600 Frauen sterben jährlich an Gebährmutterhalskrebs.


Die HPV - Impfung ist für Mädchen ab 9 Jahren sinnvoll, öffentlich empfohlen und wird von allen Gesetzlichen Krankenkassen ab dem Alter von 9 Jahren bezahlt.


Die Impfung ist rein vorbeugend. Sie muss daher frühzeitig und vollständig erfolgen!


Versäumte HPV Impfungen sollten spätestens bis einen Tag vor dem 18. Geburtstag nachgeholt werden! Im Einzelfall werden Auffrischimpfungen nach dem 18. Geburtstag durch die Gesetzlichen Krankenkassen beahlt.


Über 170 000 000 erfolgte HPV Impfungen belegen die Sicherheit der Impfung. Die Gardasil Impfung kann vor HPV-16/18-assoziierten Vorstufen maligner Läsionen im Anogenitalbereich (Zervix, Vulva, Vagina, Anus), Zervix- und Analkarzinomen sowie HPV-6/11-assoziierten Genitalwarzen schützen.


Demnächst wird die HPV Impfung hoffentlich auch für Jungen empfohlen, um Genitalwarzen und Analkrebs vorzubeugen, und um das gegenseitige Anstecken mit Humanen Papillom Viren zu vermindern.


Die HPV Impfung kann ggf. bei der U11 und J1 zusammen mit der TdaP-IPV Impfung zusammen geimpft werden.


Den besten Schutz vor Gebärmutterhalskrebs bieten frühzeitige HPV Impfung, Nikotinverzicht, Genitalyhiene (auch beim Partner) und Früherkennungsuntersuchungen ab dem 20. Lebensjahr.


2 Dosen Impfschema für Jugendliche von 9 bis 14 Jahre:


1. Impfung ab dem Alter von 9 Jahren.

2. Impfdosis sollte frühestens 6 Monate und spätestens 1 Jahr  nach der ersten   

    Impfdosis gegeben werden.


3  Dosen Impfschema im Alter von 14 bis 26 Jahre:


Zweite Impfdosis 2 Monate (mindestens 1 Monat) nach der ersten Impfdosis.

Dritte Impfdosis   4 Monate (mindestens 3 Monate) nach der zweiten Impfdosis.


Alle Impfdosen sollten innerhalb von 12 Monten erfolgen!